Keiner kommt alle machen mit. kommt, alle machen Das Festival, das es nie geben wird

„Keiner kommt, alle machen mit“: Private Initiative sammelt 444.444 Euro für Hamburgs Kulturszene

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Es ist das Nicht-Festival des Jahres in Hamburg — am 12. Wokalek: Manches hat sich doch sehr irrwitzig entwickelt, etwa die Intensität des Reisens und der Mobilität. Durch die Kooperation mit zahlreichen Medienpartnern sei eine große Reichweite erzielt worden. Wenn ihr eigentlich gerne auf Festivals und Konzerte geht und nun besonders den kleinen Bühnen und Künstlern durch diese Zeit helfen möchtet, ist das eine coole Möglichkeit. Oder sie sind im gesellschaftlichen Sinn ein Vorbild.

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Festival: kommt

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Wir möchten jetzt Zusammenhalt beweisen und mithelfen, die Hamburger Kultur und ihre Vielfalt zu erhalten. Auch dadurch konnten wir unglaubliche Reichweiten erzielen. Ein Gremium aus Leuten der Hamburger Kultur soll über die Verwendung der Mittel entscheiden. Von Herzen Gutes tun und dabei Spaß haben, kann im digitalen Zeitalter so simpel sein. Tickets für das Festival sind ab 11 Euro unter erhältlich. Aber die anderen, die nicht so im Vordergrund stehen, haben oft einen großen inspirierenden Einfluss, auf das, was wir dann in der etablierten Kulturszene sehen.

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Soli

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In diesen schwierigen Zeiten leidet auch der Kulturbetrieb mit seinen Theaterleitern, Clubbesitzerinnen und vielen weiteren Institutionen enorm. Das gilt auch für freie Musiker, es kann jetzt schnell finanziell eng werden. Mai 2020 können Tickets gekauft werden. Und genau das macht ja eine richtig gute Party mit entsprechendem Absturz aus. Richtig gehört: Jetzt die Hamburger Kultur supporten und spenden, indem ihr euch Tickets sichert! Ein Festival der etwas anderen Art: Für dieses Event könnt ihr zwar Tickets kaufen - es wird allerdings keine Konzerte geben! In unserer Gesellschaft wird häufig das, was am lautesten und wirtschaftlich am produktivsten ist, besonders beachtet. Diese wird auf jeden Fall niemandem in Erinnerung bleiben. Die Corona-Krise trifft die Kulturszene schwer.

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„Keiner kommt, alle machen mit“: Johanna Wokalek über Benefiz

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Wer mehr spenden will, kann für 99 Euro zusätzlich zum Ticket eine persönliche Sprachnachricht von einem Künstler oder für 199 Euro eine persönliche Videonachricht eines Künstlers bekommen. Er verwies auch auf die breite Unterstützung Hamburger Unternehmen und der Medien, die sich als Partner zu dem Nicht-Festival bekannten. Die von Lars Meier ins Leben gerufene Aktion dient dem Support der Hamburger Kulturszene. Nach welchen Parametern werden Sie da vorgehen? Ein Gremium aus Leuden der Hamburger Kultur entscheidet über die Verwendung der Mittel. Die großen Sommer-Festivals — von Rock am Ring bis nach Wacken — wurden bereits abgesagt, wann derartige Veranstaltungen wieder stattfinden können ist offen. Verehrte Community, nun seid ihr gefragt.

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Das Jahr 2020 hätte für den Planeten Erde besser starten können. Billie Eilish, Jan Böhmermann, die Beatles — keiner kommt Das Prinzip funktioniert genauso wie bei Festivals und Konzerten, die wir vor der Corona-Krise kannten: Die Veranstaltung wird angekündigt, das Line-up bekanntgegeben, Tickets werden verkauft. Mai 2020 nicht kommen - genauso wie die Ticketkäufer. Sie stellen eine schöne Erinnerung dar und können natürlich als Spende gelten. Zwischen elf und 33 Euro kosten die Karten. Die aktuelle Lage braucht aber noch ein stärkeres Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts, um die Schweinfurter Kultur und ihre Vielfalt zu erhalten.

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Das Festivalplakat nennt hochkarätige Stars, die alle nicht bei dem Festival dabei sein werden. Eine 15-köpfige Jury — unter anderem mit Tobias Schlegl und Rolf Zuckowski — soll die gesammelten Gelder gerecht an die Bereiche Theater und Literatur, Film und Kino sowie Musik verteilen. Wir werden gut durch diese Zeit kommen dank der Menschen, die sich so dafür reinhängen, dass es der Kultur weiterhin gut gehen kann. Wokalek: Wir freiberuflichen Schauspielerinnen und Schauspieler erkaufen uns diese persönliche und künstlerische Freiheit immer auch damit, dass es viele Absicherungen nicht gibt — das ist jetzt eine außerordentlich prekäre Situation. Ein Gespräch über die Situation in der Kultur in Zeiten der Corona-Pandemie. Auch das kann am Ende zu positiven Ergebnissen führen, wenn es wieder losgeht.

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Das macht aber nichts, denn das Festival, um das es geht, wird ohnehin nie stattfinden. Dafür haben die Nicht-Veranstalter prominente Unterstützer gewonnen. Dabei sind wir völlig unabhängig. Schon früh in der Coronakrise hatte Lars Meier gespürt, dass es gerade im Kulturbereich trotz vielfältiger Hilfsprogramme nicht allein mit staatlichen Zuwendungen getan sein wird — und so erdachte sich der Agenturchef der Gute Leude Fabrik mit Sitz im Schanzenviertel ein Hilfsfestival, bei dem er von Tag 1 an wusste, dass es tatsächlich nie stattfinden würde. Das Festival sei zu einer Welle geworden, die durch das ganze Land geschwappt ist. Außerdem werden viele Filmproduktionen verschoben und niemand weiß, ob und wann die nachgeholt werden.

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